Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen fei­ert 12-jäh­­ri­­ges Bestehen

Aktu­el­le Pres­se-Infor­ma­ti­on anläss­lich der Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung am 7. Novem­ber 2022

Mit einem abwechs­lungs­rei­chen und inter­es­san­ten Pro­gramm prä­sen­tie­ren die Pro­jekt­part­ner im Rah­men einer Jubi­lä­ums­fei­er die gro­ße Bedeu­tung des gemein­sa­men Enga­ge­ments für den Kli­ma­schutz vor Ort. Beson­ders anschau­lich bringt dies der pro­mi­nen­te Haupt­red­ner des Abends, Sven Plö­ger, zum Aus­druck.

Mit dem Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen haben die Kreis­stadt Neun­kir­chen, die KEW und die Spar­kas­se Neun­kir­chen bereits im Jahr 2010 ein lang­fris­tig ange­leg­tes Koope­ra­ti­ons­pro­jekt aus der Tau­fe geho­ben und vie­le Impul­se für den Kli­ma­schutz vor Ort gesetzt. Zum Jubi­lä­um wur­de das Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen „relaun­ched“: In Work­shops wur­de das Pro­fil nach­ge­schärft und mit wei­te­ren neu­en Schwer­punkt­the­men per­spek­ti­visch aus­ge­baut.

Da die zehn­jäh­ri­ge Jubi­lä­ums­fei­er pan­de­mie­be­dingt mehr­fach ver­tragt wer­den muss­te, fand jetzt end­lich die über­fäl­li­ge Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung statt. Ober­bür­ger­meis­ter Jörg Aumann begrüß­te über 400 Gäs­te, deren Teil­nah­me zugleich ein schö­nes Zei­chen der Wert­schät­zung für die wich­ti­ge Arbeit des Pro­jek­tes dar­stellt.

Petra Berg, die saar­län­di­sche Minis­te­rin für Umwelt, Kli­ma, Mobi­li­tät, Agrar und Ver­brau­cher­schutz, gra­tu­lier­te dem Kli­ma Pro­jekt zum Geburts­tag und lob­te des­sen viel­fäl­ti­ges Enga­ge­ment für Kli­ma­schutz und Umwelt.

Die Pro­jekt­trä­ger – pro­mi­nent ver­tre­ten durch Ober­bür­ger­meis­ter Jörg Aumann, Mar­cel Dubo­is (Vor­stand der KEW) und Mar­kus Groß (Vor­stands­vor­sit­zen­der der Spar­kas­se Neun­kir­chen) – gaben einen Über­blick über die wich­ti­gen Zie­le und unter­schied­li­chen Tätig­keits­be­rei­che im Pro­jekt. Bis­her wur­den über 300 Ver­an­stal­tun­gen rund um die The­men Kli­ma und Ener­gie durch­ge­führt, wobei das Haupt­tä­tig­keits­feld in den Neun­kir­cher Schu­len lag.

Ein wich­ti­ger und belieb­ter Bestand­teil Ver­an­stal­tun­gen für jun­ge Men­schen ist die Kli­ma­ex­pe­di­ti­on mit Micha­el Geis­ler von Geo­scopia, der auf anschau­li­che Wei­se einen Ein­blick dazu ver­mit­tel­te.

Als beson­de­res High­light konn­te der bekann­te Fern­seh-Meteo­ro­lo­ge Sven Plö­ger als Haupt­red­ner des Abends gewon­nen wer­den. Sven Plö­ger, Diplom Meteo­ro­lo­ge und Wet­ter­mo­de­ra­tor, sowie Autor des SPIE­GEL-Nr. 1-Best­sel­lers „Zieht euch warm an, es wird heiß!“ erklär­te fun­diert, ver­ständ­lich und mit kon­kre­ten Bei­spie­len Wet­ter­phä­no­me­ne – und mit wel­chen Ideen wir dem Kli­ma­wan­del ent­ge­gen­wir­ken kön­nen. Föhn und Fall­win­de, Hit­ze­re­kor­de, Tro­cken­tä­ler, Wol­ken­brü­che und Stark­re­gen: Die Alpen sind der Takt­ge­ber für das was sich in Euro­pa abspielt. Fünf Vege­ta­ti­ons­zo­nen, die sich von der Ark­tis bis zum Mit­tel­meer über 5000 Kilo­me­ter erstre­cken, sind in den Alpen auf knapp 5000 Meter Höhe ver­dich­tet.

Die Pro­jekt­trä­ger ver­ein­bar­ten schließ­lich, den Kli­ma­schutz und die Nach­hal­tig­keit in Neun­kir­chen wei­ter­hin maß­geb­lich und lang­fris­tig zu för­dern. Dazu wol­len sie auch in Zukunft not­wen­di­ge Res­sour­cen bereit­stel­len. Mit der Ziel­set­zung Kli­ma­neu­tra­li­tät und Nach­hal­tig­keit sol­len ins­be­son­de­re Maß­nah­men und Pro­jek­te initi­iert, umge­setzt und vor­an­ge­trie­ben wer­den, die dazu einen Bei­trag leis­ten. Sei es, indem sie zur Trans­pa­renz und Bewusst­seins­bil­dung betra­gen, mit­tels guter Bei­spie­le inspi­rie­ren und zum Han­deln moti­vie­ren – kurz­um geeig­net sind, zum Erhalt einer lebens-wer­ten und zukunfts­fä­hi­gen Regi­on bei­zu­tra­gen.

Abge­run­det wur­de die Ver­an­stal­tung mit einer klei­nen Tom­bo­la und einem gemein­sa­men Get-tog­e­ther, bei dem gemein­sam das The­ma ver­tie­fend bespro­chen wur­de.

Das Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen ist zu fin­den auf der neu­en Home­page www.klimaprojekt-neunkirchen.de und auf Face­book.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen

Mit dem Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen haben Stadt­ver­wal­tung, KEW Kom­mu­na­le Ener­gie und Was­ser­ver­sor­gung Neun­kir­chen und die Spar­kas­se Neun­kir­chen im Jahr 2010 ein lang­fris­tig ange­leg­tes Koope­ra­ti­ons­pro­jekt aus der Tau­fe geho­ben. Dabei wur­de von den Pro­jekt­trä­gern neben der Per­so­na­li­sie­rung auch die Bereit­stel­lung eines jähr­li­chen Bud­gets ver­ein­bart.

Mit dem Bewusst­sein, dass das The­ma Kli­ma­schutz nicht im Rah­men einer ein­ma­li­gen Ver­an­stal­tung nach­hal­tig „abge­ar­bei­tet“ wer­den kann, haben sich die Pro­jekt­trä­ger dar­auf ver­ein­bart, das Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen als lang­fris­ti­ges Pro­jekt zu kon­zi­pie­ren. Die gemein­sam ver­tre­te­ne Sicht­wei­se, dass der Kli­ma­schutz einer brei­ten gesell­schaft­li­chen Basis ent­sprin­gen und auch und gera­de „von unten“ kom­men muss, führt zu einer spe­zi­fi­schen Aus­rich­tung der Akti­vi­tä­ten. Ins­be­son­de­re sol­len daher plau­si­ble Infor­ma­tio­nen und die Dar­stel­lung von Hand­lungs­mög­lich­kei­ten bei den Men­schen, die letzt­end­lich den Kli­ma­schutz leben, umset­zen und mit­tra­gen müs­sen, ange­bo­ten wer­den. Das Ver­mit­teln und Ver­ste­hen die­ser Pro­ble­ma­tik ist zen­tra­les Anlie­gen des Kli­ma Pro­jekts Neun­kir­chen, da nur die­je­ni­gen bereit sind die erfor­der­li­chen Maß­nah­men aktiv mit­zu­tra­gen, die auch ver­ste­hen, wes­halb die­se not­wen­dig sind.

Die Schwer­punk­te in die­sem Zusam­men­hang sind Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen rund um das The­ma Kli­ma­schutz in sei­nen unter­schied­li­chen Facet­ten. Dabei wer­den auch vor allem in den Schu­len vie­le Ver­an­stal­tun­gen ange­bo­ten, wel­che sehr gut nach­ge­fragt wer­den. Unter­schied­li­che Schwer­punk­te (wie z. B. Elek­tro­mo­bi­li­tät oder Gebäu­de­sa­nie­rung) die sich ggf. jähr­lich ändern, run­den das Spek­trum des Kli­ma Pro­jekts Neun­kir­chen ab.

Die Orga­ni­sa­ti­on und die Koor­di­na­ti­on der Pro­jek­te wer­den feder­füh­rend von der Stadt­ver­wal­tung wahr­ge­nom­men. Dabei erfol­gen die Abstim­mung der Akti­vi­tä­ten sowie die Fest­le­gung der The­men­schwer­punk­te im Krei­se der Pro­jekt­trä­ger auf gleich­be­rech­tig­ter Basis.

Die Trä­ger legen ins­be­son­de­re gro­ßen Wert dar­auf, dass das Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen als dyna­mi­sches Pro­jekt zu ver­ste­hen ist, wel­ches sich the­ma­tisch an aktu­el­len Ent­wick­lun­gen aus­rich­tet und unter­schied­li­che Ziel­grup­pen anspre­chen kann. Die Ein­bin­dung exter­ner Exper­ten stellt einen wesent­li­chen Grund­satz dar, der zudem dem Anspruch Rech­nung trägt, dass das Kli­ma Pro­jekt Neun­kir­chen als „offe­ne Ver­an­stal­tung“ ver­stan­den wer­den will, in die auch wei­te­re enga­gier­te Akteu­re ein­be­zo­gen wer­den kön­nen.

Ein Vor­teil die­ser Kon­stel­la­ti­on ist es, dass allein auf­grund der ein­ge­bun­de­nen Ein­rich­tun­gen eine Viel­zahl von Kun­den bzw. Bür­gern direkt ange­spro­chen wer­den kann. Dar­über hin­aus kann sie ins­be­son­de­re finanz­schwa­chen Kom­mu­nen dabei hel­fen das The­ma Kli­ma­schutz als öffent­li­che Auf­ga­be anzu­neh­men und dahin­ge­hen­de Ent­wick­lun­gen zu för­dern.

Mitt­ler­wei­le wur­den ins­ge­samt über 300 Ver­an­stal­tungs­ta­ge (teil­wei­se zwei Ver­an­stal­tun­gen pro Tag) ange­bo­ten, wobei die Schul­termi­ne suk­zes­si­ve erhöht wer­den sol­len, um auch den unter­schied­li­chen Aspek­ten im Kon­text Kli­ma Rech­nung zu tra­gen. Zunächst sind zusätz­li­che Schwer­punk­te wie Plas­tik­müll, Ernäh­rung, Was­ser, Natur­schutz und Müll vor­ge­se­hen.

Im Jahr 2022 wur­den im Rah­men des Kli­ma Pro­jekts Neun­kir­chen bereits drei Ver­an­stal­tungs­wo­chen sowie fünf Pro­jekt­ta­ge in Schu­len durch­ge­führt. Im Dezem­ber wird eine wei­te­re Ver­an­stal­tungs­wo­che in Neun­kir­cher Schu­len fol­gen, wobei Pres­se­ver­tre­ter stets ein­ge­la­den sind, die­se Ter­mi­ne zu beglei­ten.

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